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Echo Night Beyond, Unbeachtetes Horrorjuwel?
Beitrag 19. Feb 2014, 18:21 | Beitrag #1
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Guybrush Threepwood


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Ich habe mit Echo Night Beyond angefangen, und es scheint mir unter die Kategorie Geheimtipp zu fallen.

Komischerweise erfuhr ich von dem Spiel erst vor ein oder zwei Jahren. Nach Metroid Prime stand ich total auf die Idee, aus der Ego-Sicht den eigenen Helm zu sehen, und allein deswegen hätte es sich mir damals schon einprägen mossen, denn außer Metroid Prime 1 und 2 und Star Wars Republic Commando gab es das in der Generation sonst nicht - dachte ich, hier sieht man den Helm aber auch. [Diese Generation gab es das nur in Metroid Prime 3 und Haze, oder? Warum setzt sich das eigentlich nicht durch?)

Man erforscht eine von Geistern heimgesuchte Mondstation. Der Levelaufbau entspricht klassischem Survival-Horror. Man hat eine zusammenhängende Anlage, wo vor allem Türschlösser am Anfang den Weg behindern.

Dazwischen löst man Rätsel, um Geister zu erlösen. Das übliche unerledigte Geheimnis, das sie ans Diesseits fesselt. Vorher muss man aber manchmal erst einen Weg finden, die Wut der Geister zu besänftigen. Wütende Geister greifen einen an und der Puls steigt, steigt er über 300, kollabiert man. Man muss dann wegrennen, sie folgen einen nicht weit. Die Anwesenheit wütender Geister kündigt sich durch Nebel an, was sich auf Dauer als Problem herausstellen könnte. Wie in Silent Hill Shattered Memories, wo man weiß, dass man sicher ist, wenn die Welt nicht vereist ist. Außerdem ist die Flucht sehr leicht. Bisher (so knapp zwei Stunden) trägt es aber noch. Habe ich den Stuhl angestoßen oder hat etwas anderes ihn bewegt?
Die Pulsanzeige steigt natürlich auch ohne Geister, beim Treppensteigen zum Beispiel.

Vor allem ist es ein Adventure. Ein langsames, man ist in dem Raumanzug sehr langsam. Ich finde das gut umgesetzt, er ist schließlich ein klobiges Ding. Wie man aber 2005 ein Ego-Spiel veröffentlichen kann, wo der rechte Stick unbenutzt ist und man mit L2 und R2 den Blick nach oben und unten justiert, will mir nicht in den Kopf.
Es ist trotzdem für mich bisher spannend, wie man in seinem Raumanzug unter dem Helm alleine durch die Anlage stapft. Man ist sehr hilflos. Und allein. Das wird gut dargestellt. Es gibt nur die Gänge und ab und an einen Blick auf die lebensfeindliche Mondoberfläche. Von der Zentralhalle kann man die ferne Erde sehen, wie das Intro zeigt.
Man ist jetzt dort, und kann nicht fliehen. Wo sollte man hin?

Ich bin auf die Mondspaziergänge gespannt, die es laut Anleitung gibt, inklusive weite Sprünge bei einem Sechstel der Anziehungskraft, in der Anlage herrscht künstliche Schwerkraft.
Beitrag 20. Feb 2014, 00:15 | Beitrag #2
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whitespecX


Bingokartoffel 2014
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Würde ich gerne spielen. Erinnert etwas an Shadowgate. Ist die Story soweit gut?
Beitrag 20. Feb 2014, 18:31 | Beitrag #3
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Guybrush Threepwood


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Bisher ja. Die Auflösung scheint wieder auf etwas ziemlich typisches für japanische Spiele hinauszulaufen, aber wie sich nach und nach die Beziehungen unter den Geistern erschließen, ist gut umgesetzt worden.

Ja, es ist Shadowgate recht ähnlich. Ein Ego-Adventure halt. Die Fortbewegungsgeschwindigkeit ist in Shadowgate 64 höher und Echo Night kann etwas pingelig sein, wenn es darum geht, ob man schon nahe genug an einem Gegenstand steht, um ihn zu benutzen.

Atmosphärisch ist es ein Brett. Ich habe jetzt etwas über 5 Stunden gespielt und habe jetzt die Level 2-Zugangskarte. Bisher habe ich nur Türen bis Level 4 gesehen. Also schätze ich, dass ich etwas über der Hälfte bin.
Die befürchteten Abnutzeffekte haben sich bei mir jedenfalls noch nicht eingestellt, aber die Kombi Ego-Adventure und Echtzeitgrafik ist eh so ein kleiner Traum von mir.

Das macht mich noch trauriger darüber, dass der PSone-Vorgänger hier nicht rausgekommen ist. sad.gif
Beitrag 20. Feb 2014, 22:45 | Beitrag #4
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Rusix


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Wo du immer diese Games rauskramst Guybrush... ;)

Habe ich auch nichts von gehört, und hört sich wieder ganz interessant an. Um Shadowgate hatte ich damals einen Bogen gemacht. Weiß nicht mehr warum. Da habe ich wohl auch was verpasst...


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Yeah, well, you know, that's just like, your opinion, man...
Beitrag 20. Feb 2014, 23:23 | Beitrag #5
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Guybrush Threepwood


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ZITAT(Rusix @ 20. Feb 2014, 22:45) *
Wo du immer diese Games rauskramst Guybrush... ;)

Ich glaube, hier war es so, dass ich auf IGN nach gut bewerteten PSone-Spielen gesucht habe, die ich nicht kenne. Da ich als Jugendlicher eine Zeit nicht gespielt habe, gibt es da ein paar Lücken.
Unter den Spielen 80+ war auch der Vorgänger von dem hier. Leider erschien das Spiel hier nicht, und dass es einen Nachfolger gab, erfuhr ich dann, als ich auf Youtube reinschnuppern wollte. Zwei Jahre oder so war das jetzt her, seitdem geisterte es durch das Hinterstübchen, und weil Sentient ein ähnliches Setting hat, wenn auch ohne Geister, fiel es mir wieder ein.

ZITAT
Habe ich auch nichts von gehört, und hört sich wieder ganz interessant an. Um Shadowgate hatte ich damals einen Bogen gemacht. Weiß nicht mehr warum. Da habe ich wohl auch was verpasst...

Ich kenne das erste Shadowgate nicht. Shadowgate 64 war ganz okay, aber nichts besonderes. Das Spiel hier finde ich sehr viel besser. Es ist auch etwas mehr als ein normales Adventure.
Allerdings steuert es sich schlechter als Shadowgate 64. Mit den C-Knöpfen laufen und mit dem Stick umsehen ist besser als mit dem linken Stick laufen und mit den Schultertasten auf und ab zu gucken. Das ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, und wir schrieben damals 2005. Zu Beginn der PS2-Ära hätte ich es verstanden. Es gibt viele frühe PS2-Spiele, wo die Entwickler entweder noch nicht an den zweiten Stick für die Kamera gedacht oder sich nicht herangetraut haben.
Eventuell soll das die Trägheit des Raumanzugs umsetzen, aber da hätte das langsame Tempo an sich schon gereicht. Wenn das die Idee dahinter war, haben die Entwickler es übertrieben.
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