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Wie würde dein Leben aussehen ohne Computer, Smartphones etc.?
Beitrag 5. Mar 2016, 13:38 | Beitrag #1
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Clawhunter


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Stellen wir uns mal vor Fernseher, Computer, Handys und alle vergleichbaren Geräte wären technisch nicht möglich: Wie sähe unser Leben dann aus?

Mich interessieren vor allem 2 Szenarien:

1. Wie würdest du mit deinem heutigen Kenntnisstand leben, wenn Computer/Handys etc. nicht mehr zur Verfügung ständen. Was wären deine Hobbys? Wie würde sich dein Arbeitsleben unterscheiden?

2. Wie hättest du dich entwickelt, wenn du es eben nie Computer und Fernseher gegeben hätte? Was wären womöglich deine Hobbys (sicherlich nicht Videospiele!)?



Ich persönlich, glaube ich, hätte Bücher beileibe nicht so verprellt wie ich es mein Leben lang getan habe (also ich lese schon, aber vielleicht 1-2 Bücher pro Jahr). Vielleicht wären auch gerade Comicbücher noch viel interessanter für mich gewesen. Wahrscheinlich wäre ich aber auch öfter mal draussen weil es drinnen nichts zu tun gäbe ugly.gif

Beruflich fällt es mir echt schwer mir das ganze vorzustellen, da der Computer immens wichtig ist. Jetzt ist natürlich die Frage welche technischen Geräte in diesem Szenario erlaubt sind: Telefone, Morsegeräte etc.? Tut mir leid dass ich mir so viele Gedanken nicht gemacht habe :)
Jedenfalls würde es dann auf das beste technische Kommunikationsgerät hinauslaufen, was zu haben wäre; ich glaube es wäre in gewisser Weise entspannter als vor dem Bildschirm nie den Durchblick zu haben bei all den Informationen die darauf zu finden sind. Ich denke der Kopf müsste viel mehr arbeiten, um Informationen beisammen zu halten, weil man keine großen Datenbanken etc. hat. Gleichzeitig müsste man weniger sortieren, welche Informationen wirklich wichtig und welche unwichtig sind (was uns Menschen eh nicht sonderlich liegt!). Natürlich gäbs dann auch sowas wie Wikipedia nicht und die Menschen wären noch viel abhängiger von der Information, die in der Zeitung steht und was die Familie und Bekannten so sagen. (aber wenn ich mir den Wahlkampf in den USA so anschaue, kommt es mir so vor als ob das Internet dies gar nicht so sehr geändert hat ;)).

Naja, einfach mal von der Idee treiben lassen, bin gespannt auf Eure Antworten :)


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Keiner mag Stinker
Beitrag 5. Mar 2016, 13:54 | Beitrag #2
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xRaven


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Auch wenn ich die Antwort nicht zweifelsfrei in die Szenarien 1 und 2 einteilen kann, habe ich mir ebenfalls des öfteren darüber Gedanken gemacht, denn manchmal wünschte ich sogar, ich hätte nicht mehr den (intrinsischen) Druck, immer up-to-date via Internet zu sein und in Job und Uni stets mit PC arbeiten zu müssen. Mein Leben würde sich ohne Internet so gestalten, wie es in den 90ern war, nur eben angesichts verschiedener Verpflichtungen nicht mehr ganz so unbeschwert.

Wenn PC und TV, den ich ohnehin nur zum Zocken und Filme schauen nutze, komplett inexistent wären, würde ein großer Teil meines Lebens anders aussehen, da sich eben viele Hobbies auf den Geräten abspielen. Wahrscheinlich würde ich mich wieder an das Schreiben von Geschichten setzen, mehr Bücher lesen und Fotografieren als Hobby für mich entdecken. Sehr wahrscheinlich würde ich mich wieder mehr mit Brettspielen und Pen&Paper-RPGs beschäftigen. Vielleicht würde ich sogar Sport machen, wer weiß?

Das Handy ist für mich ziemlich irrelevant, das brauche ich nicht unbedingt.
Beitrag 5. Mar 2016, 14:19 | Beitrag #3
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Shogoki


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Ohne diese technischen Geräte würde mein Leben aussehen, wie vor etwa 20-30 Jahren. Da gabs kaum Computer, kein Inet für Normalsterbliche und keine Handys. Und da war vieles entschleunigter als heutzutage und das man seinen Kopf noch vermehrt nutzen musste, hat man idR auch an der Denkfähigkeit der Mitmenschen bemerkt. Heutzutage tragen viele Mitmenschen ihr Gehirn und Denkapparat in der Hand und sind komplett aufgeschmissen wenn Akku oder die Inet-Verbindung schlappmacht. Da merkt man, das Menschen tatsächlich auf eine autarke Denkfähigkeit angewiesen sind.
Ich selbst habe gerade erlebt, wie es ist 5 Wochen ohne Internet zu leben und das war mal wieder außerordentlich entspannend. Nach etwa 3 Wochen wurds aber etwas nervig. Konnte ja das zu der Zeit laufende Sumoturnier nicht verfolgen ;)

Nur das Fernsehen würde ich daher vermissen, da das schon mein ganzes Leben da war. Darauf könnte ich vermutlich auch nur schwer verzichten. Arte, 3Sat, die Dritten und ZDF-Sender und der Bachelor - auf all das müsste man verzichten!

Eigentlich würde es nur dafür sorgen, dass meine tatsächlich liebsten Hobbies Literatur und Musik noch mehr Aufmerksamkeit bekämen.
Musik ist bei diesem Gedankenexperiment ja wohl weiterhin möglich. Vielleicht nicht mit mp3 und CDs, aber Schallplatten gabs auch vor der digitalen Revolution und bieten bis heute die beste Musikqualität. Gerade als Bassist fällt es auf, dass ein Bass auf CD oder über mp3 schwächer umpustet, als auf Platte.
Und ich wäre ein besserer Bassist, als ich es bin. Und dann wäre ich großer Rockstar und Jazzmeister und würde als einer der wichtigsten Instrumentalisten der Musikgeschichte gelten. Glaube ich.


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Beitrag 5. Mar 2016, 15:19 | Beitrag #4
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Zerathul


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Für mich als zukünftigen Lehrer würde sich beruflich wahrscheinlich nicht so viel ändern. Ob ich eine Stundenplanung nun von Hand oder am Rechner mache, macht letzten Endes keinen großen Unterschied.
Schwieriger fände ich da die Verwaltung meiner Unterlagen, da ich es als deutlich einfacher und angenehmer empfinde im PC alles in Ordnern zu sortieren als in Regalen im wahren Leben.
Gleiches gilt für die Literaturbeschaffung. Natürlich ist es mit nem PC deutlich einfacher die benötigten Bücher in einer Bibliothek zu finden als ohne, aber früher hat das ja auch alles irgendwie funktioniert.

Was Hobbys angeht...ich würde wahrscheinlich noch deutlich mehr Sport machen als jetzt, würde mich häufiger mit Freunden zu Spieleabenden treffen als mit ihnen übers Internet oder an ner Konsole zu zocken und würde wahrscheinlich mehr lesen oder mich wirklich mal als Schriftsteller versuchen.

Ehrlich gesagt sehne ich mir oft ein Leben mit weniger Technik herbei. Als ich mein Auslandssemester in Australien verbracht habe, habe ich gemerkt, wie wenig man diese Dinge eigentlich braucht und wie angenehm das Leben ohne sie sein kann. Ich hatte dort ein halbes Jahr lang keinen Fernseher, keine Spielekonsole, ein Smartphone hatte ich noch nicht und das Handy hatte ich nur für Notfälle und um Kontakt mit Arbeitgeber etc aufzunehmen und den Laptop hab ich nur 1-2 mal pro Woche ausgepackt um mit den Eltern zu Hause zu skypen. Es ist einfach deutlich entspannender nicht ständig erreichbar sein zu müssen, nicht ständig seine Mails checken zu müssen weil was wichtiges dabei sein könnte, keiner ständigen Informationsflut ausgesetzt zu sein usw..


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Verkaufe mehrere Spiele für NDS, GCN, Wii und Xbox360. Bei Interesse bitte PM an mich :-)
Beitrag 5. Mar 2016, 15:33 | Beitrag #5
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Valet


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Mal nur auf einen Aspekt beschränkt: Ich glaube, ohne Smartphones und Dauervernetzung wären die Menschen zuverlässiger. Es ist heute kaum mehr möglich, ein definitives Treffen mit Kumpels et al auszumachen, weil man bis kurz vor knapp damit rechnen muss, dass vielleicht doch per Smartphone (whatsapp) ein "sorry, hab doch keine Zeit", warum auch immer, kommt. Wenn man vor 10-15 Jahren ausgemacht hatte "wir treffen uns Samstag um 10 Uhr dort", dann war auch jeder anwesend, weil es gar keine Möglichkeit, kurzfristig abzusagen. Und kam jemand nicht, dann aus gewichtigen Gründen, und nicht, weil sich "etwas Besseres" ergeben hatte.
Beitrag 5. Mar 2016, 15:53 | Beitrag #6
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Tabris


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Meine ganze Berufsgattung würde gar nicht existieren... ugly.gif

Da mich Computer jeglicher Art so sehr geprägt haben, ist es schwer zu sagen wie mein Leben ohne diese aussehen würde. Vielleicht wäre ich Architekt geworden wie mein Vater, das wäre von den grundlegenden Interessen her durchaus realistisch.


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Beitrag 5. Mar 2016, 16:06 | Beitrag #7
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Yoshi


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Beruflich lässt es sich wohl relativ leicht sagen, ich hätte statt Mathe & Informatik wohl Mathe & Physik studiert und wäre nun in einem dieser beiden Fächer Promotionsstudent statt in der Informatik. Hobbymäßig würde ich wohl mehr Bücher und Comics lesen und mehr Sport machen, wobei ich natürlich nicht sagen kann, ob Videospiele einfach ersatzlos weggefallen wären, oder ob ich dann Interesse an etwas anderem entwickelt hätte, was mich jetzt nicht interessiert. Ich hätte außerem meine Frau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie kennen gelernt.


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Möbius: Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.
Peter LaRuffa: If somehwere within the bible I were to find a passage that said 2+2=5 I wouldn't question what I read in the bible, I would believe it.
Beitrag 5. Mar 2016, 16:33 | Beitrag #8
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ness


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ZITAT(Clawhunter @ 5. Mar 2016, 13:38) *
1. Wie würdest du mit deinem heutigen Kenntnisstand leben, wenn Computer/Handys etc. nicht mehr zur Verfügung ständen. Was wären deine Hobbys?

Ich würde wahrscheinlich noch deutlich mehr Geld für Mangas ausgeben, als ich es nicht ohnehin schon tue^^. Und Fußball spielen würde ich dann wohl nicht nur freizeitmäßig am Wochenende, sondern noch intensiver.


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Beitrag 5. Mar 2016, 16:43 | Beitrag #9
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appel


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Es wäre bedeutend langweiliger. Statt mir alles was ich wissen will aus dem Internet zu besorgen müsste ich tatsächlich Bücher lesen! XP
Was Hobbys angeht, ich bin Fotograf. Da ich jetzt aber auch noch gelegentlich mal mit Film unterwegs bin denke ich, dass ich auch ohne digitale Kameras damit angefangen hätte.
Ja, und das Arbeitsleben? Ganz einfach, ich wäre arbeitslos! Ich verkaufe schließlich Smartphones ugly.gif


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Der Bingokönig hat gesprochen!
Beitrag 5. Mar 2016, 22:18 | Beitrag #10
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Zelos


biatch
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Ich würde wahrscheinlich auf der Straße rumlungern und Mein Geld beim Glücksspiel und Drogen verprellen :/ .
In beruflicher Sicht würde sich nichts ändern da ich dort keine Computer Gebrauche


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Ist bekannt für seine Provokanten und unnötigen Beiträge welche selbst mit einem Smilie nicht mehr lustig sind
Beitrag 6. Mar 2016, 08:43 | Beitrag #11
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xRaven


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Ach ja, ich bin jetzt lediglich auf Hobbies und Zeitvertreib eingegangen... beruflich gesehen hätte sich auch einiges verändert... vermutlich hätte ich sogar meinen einstmaligen Berufswunsch verfolgt und wäre Geologe geworden. Oder ich wäre tatsächlich im medizinischen Berufsfeld gelandet: Arzt, Psychiater, Pfleger...
Privat hätte es wohl dazu geführt, dass ich wesentlich weniger Menschen kennen lerne. Ich hätte meine Region niemals verlassen, weniger Beziehungen gehabt, was mir dann aber auch unnötigen Stress hin und wieder erspart hätte. Das ist alles echt seltsam, wenn man sich das vorstellt...
Beitrag 6. Mar 2016, 09:42 | Beitrag #12
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Spider Karim


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Ist schwer zu sagen wie das Leben ohne Internet und co. wäre. Als das Internet gerade anfing massentauglich zu werden, war ich vielleicht 7 oder 8. Ich kann nur sagen, dass ich eine erfüllte Kindheit hatte. Und ich würde ganz ehrlich nicht mit der heutigen Generation tauschen wollen. Damals war das Leben Viel sorgenfreier, wobei das natürlich Subjekt ist und man als Kind sowieso meist keine existenziellen Nöte hat. Ich glaube jedenfalls, ich persönlich wäre Glücklicher ohne Internet.


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R.I.P. Satoru Iwata - 1959 - 2015
Beitrag 6. Mar 2016, 13:41 | Beitrag #13
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Clawhunter


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ich finde man merkt an euren Antworten, dass Technik eben nicht gleich gesellschaftlicher (oder persönlicher) Fortschritt ist. Irgendwie ist es wie das Sprichwort: 2 Schritte vor, 1 Schritt zurück.

Ich glaube man muss einfach lernen, dass diese ganze Technik einen auf persönlicher Ebene hemmen kann und wie man damit umzugehen hat. Aber inwieweit man das in Erziehung oder Schulbildung mit aufnehmen könnte, bin ich absolut unschlüssig. Auch im Sinne von selber lernen damit umzugehen, fällt es mir schwer Lösungsansätze zu entwickeln. Klar, man kann immer sagen: "Entzug!" Aber das ist so viel leichter gesagt als getan (und auch im Sinne von 100%iger Entzug nicht unbedingt die richtige Lösung). Wichtig im ersten Schritt ist aber tatsächlich die Reflektion, insofern machen wir hier ja schon mal vieles richtig^^


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Keiner mag Stinker
Beitrag 7. Mar 2016, 06:37 | Beitrag #14
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Piper


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Ohne den technischen Fortschritt würde ich wahrscheinlich auch mehr lesen und in Gesellschaft mehr zu klassischen Spiele-Abenden zurückgreifen. Außerdem würde ich wohl mehr Zeit in Sport investieren und vermutlich sogar in irgendwelchen Vereinen aktiv sein.

Aber ob es mir ohne Computer, Smartphones etc. aus privater Sicht besser gehen würde, kann ich so nicht sagen. Ich bin eigentlich recht froh darum, dass ich die technische Entwicklung über die letzten Jahre mitverfolgen konnte.. dadurch weiß man auch die Kleinigkeiten mehr zu schätzen und schwelgt vor allen Dingen bei Videospielen manchmal in "hach wie toll das doch alles heutzutage aussieht"-Momenten. Als ich "jung" war, hat es eben die richtige Mischung gemacht. Zum einen hat man sich mal vor der Konsole versammelt und zum anderen ist man draußen "streunern" gegangen ^^

Die heutige Generation nimmt eigentlich schon fast alles für selbstverständlich hin und verbringt seine Zeit hingegen fast nur noch digital - was ich auch sehr schade finde. Treffendes Beispiel hierzu: meine Kollegin hat ihrem kleinen Neffen erzählt, dass sie selbst früher kaum gezockt hat und sich nur ab und an die Zeit auf dem dicken Game-Boy vertrieben hat. Der Kleine muss darüber äußerst entsetzt entgegnet haben "was hast du denn dann die ganze Zeit über gemacht? Das war doch bestimmt total langweilig". Wohingegen ihr "Bücher lesen oder mit Freunden verstecken etc. spielen" für ihn nicht glaubhaft war ugly.gif

Dazu passt im Übrigen das hier ganz gut:
Angehängte Datei  B_wRp1iWwAAp1F_.jpg ( 35.46KB ) Anzahl der Downloads: 0


Beruflich gesehen würden wir mehr mit richtigen Papierakten arbeiten und wohl wieder auf das klassische Kartei-System zurückgreifen. In meinem Job würde ich mir teilweise schon wünschen, dass man nicht so extrem auf die Digitalisierung setzt.. durch Einführung der elektronischen Akte sitzt man den ganzen Tag nur noch am Bildschirm und blättert sich durch die digitalen Dokumente. Auch hier finde ich, dass es die richtige Mischung macht.. ab und zu vom Bildschirm wegzuschauen und lieber auf ein Papierdokument zu blicken, wäre doch auch besser für die Augen. Außerdem legt es den ganzen Betrieb lahm, wenn die Programme mal nicht funktionieren... dann geht in der Regel gar nichts. Technik sei Dank ugly.gif

Der Beitrag wurde von Piper bearbeitet: 7. Mar 2016, 07:23


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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt.
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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 23. Jan 2020 - 06:54