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Geschrieben: 23. Aug 2016, 21:43 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Kind untergejubelt. Was tun? - Beitrag #1037264 · Antworten: 18 · Aufrufe: 8987
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Von meiner Seite gibt es auch keinen Grund, das ganze nicht friedlich zu gestalten. Meine Ex-Freundin sieht das aber scheinbar anders. Ich habe das Thema "gemeinsames Sorgerecht" schon vor der Trennung mal angesprochen. Ihre Antwort war, dass sie erst noch eine zeitlang abwarten will, wie es zwischen uns läuft, bevor sie mir das erteilt. Ich wusste da natürlich, dass ich mir das ohne Probleme einklagen könnte, aber da wir noch zusammen waren, wollte ich das friedlich klären. Sie hat in den letzten Monaten immer wieder betont, dass es ja meine Pflicht ist Unterhalt zu zahlen, aber Rechte wollte sie mir keine einräumen.

Geschrieben: 23. Aug 2016, 21:29 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Kind untergejubelt. Was tun? - Beitrag #1037261 · Antworten: 18 · Aufrufe: 8987
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@Yoshi: Naja, ich weiß nicht ab wann man jemanden als "verrückt" bezeichnet, aber die Dinge, die ich oben beschrieben habe, entsprechen alle der Wahrheit. Die Sache mit dem Blut am Waschbecken hat sie mir nach weit mehr als der Hälfte ihrer Besuche auf öffentlichen Toiletten erzählt und die waren sehr zahlreich. Sie hat mich auch mehrmals als sie extrem dringend auf Toilette musste gefragt, ob auch nicht ihre Blase platzen kann. Und sie hat mir erzählt, dass sie mit ca 10 Jahren mal heimlich nen Krimi gesehen hat in dem jemand erstochen wurde und danach Angst vor sich selbst hatte, dass sie selbst mal jemanden ersticht. Und sie hatte als Kind ADS, hat Retalin geschluckt und hatte dadurch Selbstmordgedanken. Das alles hat sie mir erzählt, das spinne ich mir definitiv nicht zusammen. wink.gif

@MrPrinz: Ja das mag wohl stimmen. Aber es geht ja nicht nur um die Autofahrt, sondern auch um die Streitereien, die dabei zwangsläufig wohl entstehen werden. Sowas läuft ja selten komplett friedlich ab.

Geschrieben: 23. Aug 2016, 21:25 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Kind untergejubelt. Was tun? - Beitrag #1037259 · Antworten: 18 · Aufrufe: 8987
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@grapple: Ja, einen Vaterschaftstest mache ich definitiv. Ich hoffe momentan wirklich, dass sie mich betrogen hat...
Leicht gestört ist sie definitiv, da bin ich mittlerweile sicher. Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht kann man wohl aber leider nicht mal beweisen, dass sie mehrere Male vollkommen ohne Grund die Notaufnahme besucht hat und wegen ihren "Schlaf-Problemen" und anderen Problemen, wie z.B. Magersucht vor 2 Jahren, in Therapie war. Und selbst wenn, sind das ja keine Sachen, die das Kindeswohl gefährden, sondern sie einfach nur zu einem neurotischen Menschen machen.

Ich denke auch, dass ich es mir mehr vorwerfen würde, wenn ich gar nichts von meinem Kind mitbekommen habe. Ich fage mich nur eben, ob dieses "hin- und hergezerre" nicht auch meinem Kind schaden wird.

Geschrieben: 23. Aug 2016, 21:16 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Kind untergejubelt. Was tun? - Beitrag #1037255 · Antworten: 18 · Aufrufe: 8987
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Erstmal vielen Dank für eure Antworten.

@Clawhunter: Ja man ist da als Mann der Gelackmeierte. Selbst wenn festgelegt wird, dass das Kind jedes zweite Wochenende zum Vater darf, dann ist z.B. auch nicht festgestellt, wie das Kind zum Vater und wieder heim kommt. Das selbstverständlichste wäre ja entweder: "Mutter bringt das Kind und Vater bringt es zurück" oder eben "Vater holt das Kind ab und Mutter holt es wieder ab." In den meisten Fällen endet es aber so, dass die Frauen sagen "wenn du dein Kind haben willst, komm es doch holen" und bringen musst du es erst recht wieder, da du sonst ja das Kind länger bei dir behältst als vereinbart. Und wenn die Mütter sich querstellen und das Kind 1 Wochenende mal nicht "hergeben", dann werden die vllt auch mal gerügt, aber wirklich passieren tut da nichts.

Ja ich hätte sie besser links liegen lassen und da haben mich auch meine Freunde davor gewarnt nochmal was mit ihr anzufangen. Aber zum einen tat sie mir extrem Leid, zum anderen hatte ich trotz allem Gefühle für sie und dann schaltet das Hirn bekanntlich gerne mal aus. Umso schlimmer finde ich es jetzt, dass sie mich als den bösen hinstellt, obwohl ich alles für sie getan habe (und zwar wirklich ALLES...da haben mich manche schon für bekloppt gehalten, was ich da alles gemacht habe) und sie mich dann zum Dank dermaßen hintergeht.

Geschrieben: 23. Aug 2016, 20:00 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Kind untergejubelt. Was tun? - Beitrag #1037249 · Antworten: 18 · Aufrufe: 8987
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Ich spreche jetzt ein Thema an, das mir nun schon einige Wochen bzw. Monate auf der Seele brennt. Ich weiß dass es ein sehr emotionales Thema mit viel Streitpotential ist und dass ich damit jetzt auch einige sehr private Dinge erzählen werde, die man eigentlich nicht in einem Forum schreiben sollte. Mir ist es aber einfach wichtig auch mal die neutrale Meinung von "Fremden" zu hören. Um deutlich zu machen worum es geht, muss ich leider etwas ausholen:

Ich war in den letzten 2 Jahren mit einer Frau zusammen, 21/22 Jahre alt und angehende Erzieherin. Wir hatten im ersten Jahr unserer Beziehung recht viel Streit, der vor allem aufgrund von ihren...ich würde schon fast sagen psychischen Problemen, entstanden ist. Sie konnte so gut wie nie mit mir in einem Bett schlafen, vllt 20-25 mal in den 2 Jahren (obwohl ich ein verdammt ruhiger Schläfer bin) weil sie einfach nicht schlafen konnte, wenn jemand neben ihr liegt und hat mich deshalb nahezu jede Nacht bei Wind und Wetter nach Hause geschickt (25min Fahrt mit dem Auto über die Autobahn). Ich musste mit ihr bestimmt 7, 8 mal freitags Nachmittags in die Notaufnahme fahren, weil sie glaubte irgendwelche Knuppel in Brust oder Unterleib zu spüren und nie konnte ein Arzt auch nur irgendwas feststellen. Sie glaubte nach jedem Toilettengang auf öffentlichen Toiletten Blut am Waschbecken zu sehen und dieses berührt zu haben und hat sich dann Gedanken über etwaige Krankheiten gemacht, die sie davon nun bekommen haben könnte usw. usf.. Viele solcher Dinge eben.
Zu Beginn dieses Jahres wurde es jedenfalls so schlimm, dass ich mich von ihr getrennt habe. Zumindest für 3 Wochen, denn in der Zeit habe ich über ihre Schwester erfahren, dass es ihr extrem schlecht geht und habe mich deshalb nochmal zu einem Gespräch mit ihr getroffen und bin nochmal mit ihr zusammengekommen.
Nur eine Woche später dann der Schock: Als ich zu ihr komme sitzt sie wie versteinert auf dem Boden und hält einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Am nächsten Tag haben wir uns das ganze vom Frauenarzt bestätigen lassen. Sie war wirklich in der 5ten Woche schwanger. Meine erste Reaktion war sie in den Arm zu nehmen und zu sagen, dass wir uns Gedanken machen wie es weitergeht, uns in Ruhe darüber unterhalten sobald der erste Schock verarbeitet ist, aber dass wir das schaffen, egal was passiert. Mit Ruhe war nichts und mit unterhalten erst recht nicht. Am nächsten Morgen um 7 Uhr ruft sie mich auf dem Weg zur Arbeit an und erzählt mir dass sie das Kind nicht abtreiben könne und es bekommen wird. Dann wurde aufgelegt. Von diesem Zeitpunkt an kam ich tagelang nicht dazu mit ihr zu reden, weil sie meinte "wenn ich darüber spreche oder daran denke wird mir furchtbar übel" und jegliche Gespräche abgeblockt hat. Meine Meinung war eben, dass eine Abtreibung die beste Entscheidung wäre, da wir einerseits beide unsere Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben und sie als Erzieherin auch ihre Ausbildung nicht fertig machen darf, wenn sie schwanger ist und andererseits wir gerade erst seit einer Woche wieder zusammen waren, nachdem es in dem Jahr vorher ja nicht gerade besonders gut geklappt hat. Auch haben wir beide keine reichen Eltern oder große Rücklagen, die uns finanziell abgesichert hätten. Ich persönlich wollte es meinem Kind einfach nicht zumuten eventuell in einer zerbrochenen Familie am Existenzminimum geboren zu werden. Natürlich habe ich auch die positiven Seiten gesehen und ihr auch aufgezählt, aber die negativen Seiten haben meiner Meinung nach deutlich überwogen.
Sie hingegen wollte das Kind eigentlich nicht, wie sie mir sagte, hat es aber unter anderem aus religiösen Gründen nicht übers Herz gebracht eine Abtreibung durchführen zu lassen, obwohl wir ja in einem wirklich frühen Stadium von der Schwangerschaft erfahren haben. Aussagen die belegen, dass sie sich über beide Optionen ausführlich Gedanken gemacht hat, vermisse ich bis heute.

Ich habe diese Entscheidung dann schließlich akzeptiert und versucht mich auf das Kind zu freuen und gemeinsam mit ihr die Basis für eine kleine Familie zu schaffen. So habe ich z.B. ihre neue, größere Wohnung komplett alleine renoviert und meine ganze Familie um Unterstützung gebeten, damit wir Dinge wie Kinderwagen, Kindersitz, Wickelkommode etc. finanzieren können. Trotz immer wiederkehrender Streitereien über die alten Probleme plus neue, die hinzu gekommen sind, war die Beziehung auf einem einigermaßen guten Weg.
Bis sie mir gestanden hat, dass sie mir das Kind mit voller Absicht untergejubelt hat und dass es kein Unfall war. Sie hat heimlich die Pille abgesetzt, hat alle möglichen Methoden benutzt um ihren Eisprung abzupassen und genau an diesen Tagen mit mir zu schlafen. Dass sie ihre Temperatur ständig misst, habe ich sogar mitbekommen, nur mir sagte sie, dass sie das tun würde, um genau das Gegenteil zu bewirken, nämlich die Tage zu umgehen, an denen sie empfänglich ist. Als sie einmal die Pille vergessen hatte letztes Jahr, hatte ich auch vorgeschlagen doppelt zu verhüten und zusätzlich Kondome zu benutzen. Da kam das Argument, dass ihr das wehtun würde (was ich noch nie gehört habe, außer bei Allergien) und dass ich ihr ja vertrauen müsste, dass sie in Zukunft daran denkt.
Sie meinte eben, dass als sie letztes Jahr die Bilder gesehen hat, wie ich meine neugeborene Nichte auf dem Arm halte, in ihr der Wunsch gereift ist ein Kind mit mir zu kriegen, dass sie aber nicht mit mir darüber gesprochen hat, weil sie wusste dass ich momentan noch nein sagen würde. Dabei waren wir uns eigentlich einig, was das Thema Kinder angeht. Sie wollte etwa mit 24 Mutter werden, ich sagte immer, dass ich möglichst bald eine Familie gründen und Kinder kriegen will, sobald mein Referendariat abgeschlossen ist und ich eine feste Stelle als Lehrer habe, sofern ich dann die richtige Frau an meiner Seite habe. Beides, ihr 24. Lebensjahr und der Abschluss meines Referendariats wären im gleichen Jahr gewesen.

Ich habe darüber nachgedacht, ob ich ihr das verzeihen kann. Aber ehrlich gesagt kann ich es nicht. Sie hat mich bereits des Öfteren wegen ernsteren Dingen belogen, aber das hier ist imo eine der schlimmsten Dinge, die man jemandem antun kann. Sie hat für mich einfach die wichtigste Entscheidung im Leben eines Menschen gefällt und das zu einem Zeitpunkt, an dem ich das noch gar nicht wollte und mit einer Frau, mit der ich das zu diesem Zeitpunkt noch nicht wollte. Und sie sieht nicht einmal ein, was sie dem Kind und mir, aber auch sich selbst damit angetan hat.

Ich für meinen Teil bin jetzt jedenfalls der Idiot, der alle 2 Wochen mal für 1,5 Tage sein Kind sehen darf (wenn sie nicht spontan irgendwelche anderen Pläne hat und das Kind einfach nicht rausrückt) und brav Unterhalt zahlen darf, aber aufgrunddessen, dass wir nicht verheiratet sind, nichtmal das gemeinsame Sorgerecht hat. Und ich finde das eine hochgradige Sauerei.
Die Frauen sitzen bei diesem Thema einfach in jeglicher Hinsicht am längeren Hebel. Ob ein Mann ein Kondom benutzt oder nicht, das sieht eine Frau (im Dunkeln spürt sie es notfalls). Ob eine Frau die Pille (korrekt) nimmt oder nicht, das sieht ein Mann nicht. Ich kann ja schlecht von meiner Partnerin verlangen, dass sie jeden Tag zur gleichen Uhrzeit die Pille vor meinen Augen schluckt. Und selbst wenn ich das tun würde, was wohl in keiner gesunden Beziehung vorkommt, dann könnte sie sich genauso gut immer noch den Finger in den Hals stecken, Abführmittel oder Antibiotika nehmen. Im Prinzip ist das einzige was man als Mann tun kann, seiner Partnerin ganz offenkundig zu misstrauen und auf die zusätzliche Verwendung eines Kondoms zu bestehen. Und wenn die Partnerin vorgibt eine Latex-Allergie zu haben oder Schmerzen dabei zu haben, dann müsste man sie verlassen. Klingt furchtbar hart? Ist es auch, aber es ist angesichts der Gesetzeslage und der Tatsache, dass es eben gestörte und hinterhältige Menschen gibt, denen man das nicht immer ansieht (ich hätte ihr das auch NIE zugetraut und ich würde behaupten ich habe eine gute Menschenkenntnis) die einzige Option, um sich absolut sicher zu sein, dass man nicht hintergangen wird. Und selbst da weiß man ja, dass die Pille der wesentlich sicherere Schutz als Kondome ist und dass auch Kondome "manipuliert" werden können.

Nun zu meinen Fragen:

1) Haltet ihr das für fair und gerecht, dass ein Mann auch dazu belangt wird Unterhalt zu zahlen, wenn ihm das Kind untergejubelt wurde? Dass die Gesetzeslage das leider anders sieht, weiß ich ja. Aber meiner Meinung nach ist das nichts anderes als Betrug und dafür sollte die Mutter bestraft werden, nicht der Betrogene. Und sie gibt es ja zu. Ich habe es leider nicht schriftlich, aber das ließe sich sicherlich auch bewerkstelligen durch eine geschriebene Nachricht, auf die sie antwortet.
2) Denkt ihr es gäbe da Chancen, dass ich das alleinige Sorgerecht für mein Kind kriege? Ich will meine Tochter (ja es wird ein Mädchen) nicht bei seiner neurotischen und offensichtlich naiven und durchgeknallten Mutter aufwachsen sehen. Nicht weil ich meiner Ex-Freundin damit wehtun möchte, sondern wirklich weil ich mein Kind nicht in einem solchen Umfeld aufwachsen lassen möchte. Und durch meine Mutter wäre es auch gegeben, dass immer jemand auf das Kind aufpassen kann, solange ich auf der Arbeit bin.

3) Für den Fall, dass 2) nicht funktionieren sollte (wovon ich ausgehe): Ich weiß echt nicht, ob ich das Kind dann überhaupt sehen wollen würde oder nicht. Klingt ebenfalls hart, aber lasst mich das kurz ausführen:
Ich habe aktuell noch keine allzu große emotionale Bindung zu meinem Kind, da es sich eben noch im Mutterleib befindet und die Umstände, wie es dazu kam, ja nicht gerade die erfreulichsten waren. Ich weiß aber mit absoluter Sicherheit, das sich das spätestens dann ändern wird, wenn ich mein Kind zum ersten mal in den Armen halte. Da war ich schon bei meiner Nichte hin und weg, das wird bei meiner eigenen Tochter ja noch viel extremer sein. Nun weiß ich aber bereits jetzt, dass ich bei dem Kind von seiner Mutter und seinen Großeltern mütterlicherseits nur schlecht gemacht werde. Bereits jetzt habe ich erfahren, dass meine Ex-Freundin erzählt, sie hätte mich verlassen, weil ich "ein wirklich böser Mensch" sei und sie und das Kind das nicht gebrauchen könnten. Das heißt das Kind wird wohl auch nicht immer die beste Meinung von mir haben. Ich kenne zwei Frauen, denen von ihren Müttern in jungen Jahren immer erzählt wurde, was für Arschlöcher ihre Väter seien und sie deshalb den Kontakt zu ihren Vätern abgebrochen haben. Bei der einen hat es 20, bei der anderen 30 Jahre gedauert, bis sie Kontakt zu ihrem Vater aufgenommen haben, um dann festzustellen, dass das total liebe Menschen waren.
Zusätzlich wird es wohl hart, die Kleine dann alle 14 Tage nur für 1,5 Tage zu sehen und zu merken, wieviel man von ihrem Leben verpasst, um sie dann direkt wieder wegzugeben. Das wird sowohl für die Kleine als auch für mich jedes zweite Wochenende hart und ich weiß nicht, ob es dann nicht besser wäre erst gar keine tiefe emotionale Bindung aufzubauen. Zusätzlich ist es auch fraglich, ob sie einen eventuellen neuen Partner meiner Ex-Freundin, den sie dann 6 mal so lange sieht wie mich, nicht irgendwann mehr als Vaterfigur ansieht als mich. Das würde mir wahrscheinlich richig heftig wehtun...


Danke auf jedenfall schonmal an jeden, der sich diesen sehr langen Text eines mehr oder weniger Fremden durchgelesen hat und sich die Zeit nimmt, darauf zu antworten. Ich weiß, dass manche meiner Standpunkte (pro Abtreibung z.B.) hart klingen mögen und mich der ein oder andere deshalb vllt verurteilt, aber ich möchte euch eines vor Augen führen: Man kann nie sagen, wie man sich in einer Situation verhalten würde, wenn man selbst noch nicht in dieser Situation war. Ich dachte da über vieles vorher auch anders, aber die Umstände ändern so manche Meinung ziemlich schnell.

Geschrieben: 23. Aug 2016, 16:13 Im Konsolen · zum Thema Titanfall 2 - Beitrag #1037234 · Antworten: 26 · Aufrufe: 5874
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@MrPrinz: Ist es denn so, dass man nun wesentlich weniger Auswahlmöglichkeiten bei der Konfiguration der Titans hat? Und wieviel Konfigurationsmöglichkeiten (Waffen, Granaten, Fähigkeiten etc.) hat man denn bei den Piloten im Vergleich zu Teil 1?

Geschrieben: 22. Aug 2016, 10:55 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Alles um den Sport! - Beitrag #1037143 · Antworten: 696 · Aufrufe: 67934
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ZITAT(grapple @ 22. Aug 2016, 10:54) *
Wenn man sich die Verteilung der Medaillen anschaut, kann man aber nicht zufrieden sein. Keine im Becken ist zu wenig und in der Leichtathletik reißen die Deutschen auch nicht mehr allzu viel. Gerade noch beim Werfen. Aber es soll ja was passieren, immerhin hat man die Probleme erkannt.


Da wird nie im Leben etwas in dem Ausmaß passieren, dass es eine Änderung bei internationalen Wettkämpfen bewirkt. Deutschland ist (leider leider) einfach viel zu sehr Fußball-Land, da gehen viele Sportarten extrem unter, sowohl was die finanziellen Mittel angeht als auch die mediale Aufmerksamkeit.
Das beste aber find ich ja: an beidem ist die Bevölkerung direkt oder indirekt mit Schuld, beschwert sich dann aber, wenn die Schwimmer oder Leichtathleten keine Medaillen holen.

Aber selbst wenn Medaillen geholt werden, hält das Interesse ja auch nur für Olympia an und dann verschwinden die Sportler und ihre Sportarten wieder in der Versenkung. Das haben die Kajak-Goldmedaillengewinner ja richtig gesagt:

ZITAT
"Es ist armselig, was in Deutschland passiert. Wir heben jedes Mal bei Olympia alle vier Jahre den Medaillenschnitt deutlich an. Und dann gehen wir der Öffentlichkeit wieder am Arsch vorbei", schimpfte Rendschmidt vor laufenden TV-Kameras.

Geschrieben: 21. Aug 2016, 12:20 Im Konsolen · zum Thema Titanfall 2 - Beitrag #1037093 · Antworten: 26 · Aufrufe: 5874
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Wow, das enttäuscht mich gerade extrem. :-/ Ich kanns ja leider selbst nicht antesten bisher, da die Tech-Tests nur auf den Konsolen stattfinden.

Ich war eigentlich auch schon etwas skeptisch wegen den "vorgefertigten" Titans, die wie Charaktere aus Team Fortress oder Overwatch wirken. Genau das fand ich nämlich eigentlich so gut an Titanfall 1, dass man das Equipment des Piloten als auch des Titans komplett zusammenstellen konnte wie man wollte. All diese Möglichkeiten fallen in Titanfall 2 ja offenbar weg, zumindest beim Titan. Ein Modell ausgesucht und schon sind alle Waffen und Fähigkeiten festgelegt.
Von den anderen Dingen du jetzt nennst wusste ich bisher noch gar nichts, aber das klingt alles wirklich eher nach Nachteilen. Ich fand es nämlich auch gut, dass man den Titan früher oder später auf jedenfall bekommt und obwohl ich Schilde oder wiederaufladbare Lebensenergie in Shootern nicht mag, fand ich diese Kombination aus Schild und Healthpoints bei den Titans sehr gut. Zumal der Schild ja auch noch eine zweite Funktion hatte: Verbündete Piloten zu beschützen, die auf deinem Titan mitreiten. Da scheinen einfach viele Möglichkeiten verloren zu gehen.

Wobei zumindest die Tatsache, dass der Counter für den Titanfall nur noch durch Kills runtergeht auch ihr positives haben könnte. Das zwingt die Spieler zu einem offensiveren Verhalten und bestraft Spieler, die in der frühen Spielphase keine Kills erzielen mehr als in Titanfall 1. Könnte aber natürlich auch zu einem ziemlichen Snowball-Effect führen. Die die mehr gekillt werden als Kills zu erzielen werden dann noch weiter zurückgeworfen, weil sie keine Titans kriegen. Da bin ich nicht sicher ob das gut, schlecht oder einfach nur anders ist.

Ich bin gespannt und das Spiel steht weiterhin auf meiner Liste, alleine schon wegen des Singleplayers. Aber der Hype für den Multiplayer ist gerade etwas gesunken. :-/

Geschrieben: 21. Aug 2016, 09:52 Im Konsolen · zum Thema Titanfall 2 - Beitrag #1037089 · Antworten: 26 · Aufrufe: 5874
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Hattest du Teil 1 auch gespielt? Würde mich nämlich mal interessieren, ob es NOCH dynamischer ist als der Vorgänger. Den fand ich nämlich bereits extrem dynamisch. Das war für mich bereits bei Teil 1 neben der tollen Balance zwischen Titan und Pilot der Hauptgrund für den Kauf.

Geschrieben: 18. Aug 2016, 11:16 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Alles um den Sport! - Beitrag #1036918 · Antworten: 696 · Aufrufe: 67934
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Nach Gold im Beachvolleyball bei den Männern 2012 folgt jetzt Gold im Beachvolleyball bei den Frauen. Sehr starke Leistung! :-)

Die Brasilianer müssen uns echt hassen. :-D Erst werden sie 2014 im Nationalsport Nummer 1 in der Heim-WM 7:1 deklassiert und jetzt 2 Jahre Später im Nationalsport Nummer 2 bei der Heim-Olympiade 2:0 (21:18 und 21:14).

Aber so wie die Brasilianer alle anderen Nationalitäten in den Stadien ausbuhen, hab ich da echt kein Mitleid. Selten solch unfaire Gastgeber gesehen bzw. gehört.

Geschrieben: 15. Aug 2016, 22:56 Im Allgemeine Videospieldiskussionen · zum Thema Et voilà - gerade durchgespielt... - Beitrag #1036723 · Antworten: 3799 · Aufrufe: 230831
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ZITAT(imur @ 14. Aug 2016, 16:49) *
57. No Man’s Sky mini_PS4.gif


Das erfüllt meine "Erwartungen" so ziemlich zu 100%, die mich immer fern vom Hype-Train ließen. Dann bin ich froh weder darauf aufgestiegen zu sein, noch Geld für das Spiel bezahlt zu haben. Bei mir wäre diese Illusion definitiv auch ganz schnell dahin.

Geschrieben: 12. Aug 2016, 00:00 Im Allgemeine Videospieldiskussionen · zum Thema Rat der Genre-Experten - Beitrag #1036460 · Antworten: 211 · Aufrufe: 17094
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Auf dem DS gibt es zwei RPGs, die du unbedingt noch spielen musst Yoshi: The World ends with you und Radiant Historia.
Ersteres dürfte dir ja in jedem Fall ein Begriff sein schätze ich. Zweiteres ist recht klassisch rundenbasiert, hat aber einige interessante Features im Kampfsystem. Gibt auch keine zig verschiedenen Stats auf die du achten musst usw, was dich ja afaik auch an vielen RPGs stört. Da dir Lufia und Chrono Trigger gefallen haben, bin ich mir recht sicher, dass dir das auch gefallen dürfte.

Geschrieben: 11. Aug 2016, 14:32 Im Konsolen · zum Thema No Man's Sky - Beitrag #1036411 · Antworten: 436 · Aufrufe: 30553
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Gamegod bezog sich auf den Post über ihm, nicht auf imur. Wird doch aus dem Kontext schon deutlich. wink.gif

Geschrieben: 10. Aug 2016, 11:05 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Aktuelles Weltgeschehen - Beitrag #1036330 · Antworten: 4948 · Aufrufe: 181618
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Sind solche Aussagen nicht auch strafbar, wenn auch offensichtlich als "Witz" gemeint?

Geschrieben: 9. Aug 2016, 10:10 Im Multimedia · zum Thema Das Lied von Eis und Feuer - Game of Thrones - Beitrag #1036254 · Antworten: 321 · Aufrufe: 24467
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ZITAT(Locust_Drone @ 8. Aug 2016, 01:22) *
Find ich ehrlich gesagt gut. Dann sollen sie die Hauptserie stark und auf gewohnt hoher Qualität zuende bringen. Nachfrage und Material für Spin Offs gibt es ja mehr als genug (und vielleicht werden die dann auch besser als sowas wie Fear The Walking Dead). Ich hoffe nur, dass der Martin 1. die Romane noch beendet und 2. nicht nur die Serie nacherzählt, sondern eigene Wege geht.


Wie sollte er das tun, wo Serie und Buch schon so weit auseinander gedriftet sind? Und du musst ja auch bedenken, dass er an dem 6ten Buch schon fast solange schreibt, wie es die Serie überhaupt gibt.

EDIT: Hab btw grad eben gelesen, dass Martin an einem "neuen Buch" arbeitet in Form einer illustrierten Version von "A Game of Thrones" anlässlich des 20ten Geburtstages des Buches. Wenn man doch weiß, dass man eh schon verdammt langsam schreibt und Millionen Menschen weltweit auf das Buch warten und man sowieso schon von hunderten anderen Dingen abgelenkt wird, dann muss man sich doch nicht noch an der Neuauflage eines bereits erschienenen Buches aufhalten? Er hat doch ein großes Team von Helfern und Assistenten, da sind doch sicherlich genug fähige Leute dabei, die sowas übernehmen könnten... das ist halt das Problem, wenn jemand einen solchen Status erreicht hat. Scheiß doch auf die wartenden Fans, die kaufen das Buch auch noch in 2-3 Jahren und bis dahin fließt eh genug Geld. Ich finds ja gut, dass er sich Zeit lässt und alles richtig machen will und er hat auch mit Sicherheit mehr als genug Druck, vor allem in dem hohen Alter. Aber er macht es sich mit solchen Aktionen halt auch selbst nicht gerade leichter.

Geschrieben: 9. Aug 2016, 09:56 Im Allgemeine Videospieldiskussionen · zum Thema Wie bewertet ihr Videospiele? - Beitrag #1036252 · Antworten: 45 · Aufrufe: 15861
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Viele hier im Forum schreiben unter jedes Review eines Spiels auch eine Bewertung in Form einer Zahl, die für manche ja mehr Aussagekraft zu haben scheint als der Text darüber. Aber wie kommt diese Zahl überhaupt bei euch zustande? Bewertet ihr einfach nach Gefühl oder habt ihr ein bestimmtes System? Ist die Ausgangsposition für euch 0 Punkte oder 10 Punkte? Bewertet ihr einzelne Bereiche wie Gameplay, Grafik, Steuerung usw. und errechnet dann den Durchschnitt oder bewertet ihr ein Spiel als ganzes? Wie wichtig sind euch die einzelnen Kriterien, beispielsweise das Gameplay im Verhältnis zur Grafik oder die Grafik im Verhältnis zur Steuerung? Bewertet ihr bei der Grafik nur den technischen Aspekt oder auch den ästhetischen, also z.B. den Artstyle? Bewertet ihr alle Kategorien in jedem Genre, also z.B. die Story in einem Ego-Shooter?


Meine eigene Antwort folgt aus Mangel an Zeit später. wink.gif

Geschrieben: 7. Aug 2016, 11:52 Im Konsolen · zum Thema No Man's Sky - Beitrag #1036136 · Antworten: 436 · Aufrufe: 30553
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Ich bin nach wie vor der Meinung, dass No Man's Sky aufgrund seiner Größe weit unter seinem möglichen Potential bleibt. Ich schreibe das nicht, weil ich hier jemandem die Freude auf das Game nehmen möchte (wenn das mit einem Post gelingen würde, wäre die Freude eh nicht sonderlich groß gewesen), sondern weil ich es echt schade finde und dieses Potential gern voll ausgeschöpft sehen würde.
Ich stelle mir solch ein Spiel eben deutlich interessanter vor, wenn man zwar anfangs relativ alleine ist, aber nach einigen Stunden Spielzeit dann doch auf andere Spieler trifft, mit diesen handelt, gemeinsam reist, sich vllt sogar zusammenschließen könnte (zu einer Art Gilde) oder eben diese bekämpft, vllt sogar bestiehlt usw.. Genauso wäre es -wie schon früher mal erwähnt - interessant, wenn ein Spieler auf seiner Reise Hinweise, Logbücher, Markierungen etc. hinterlassen könnte und andere Spieler diese dann verfolgen und die Reise eines vorherigen Spielers rekonstruieren könnten.

Solche Aspekte fände ich an einem solchen Sci-Fi-Sandbox-Spiel interessant. Aber durch die gewaltige Größe geht dieser Multiplayer-Aspekt vollkommen verloren, da es bei dieser Anzahl an Planeten verdammt unwarscheinlich ist überhaupt auf andere Spieler zu treffen. Von Interaktionen zwischen mehreren Spielern oder ganzen Gruppierungen ganz zu schweigen.

Klar, dieses "sich alleine seinen Weg durch das All bahnen" ist auch eine interessante Idee. Aber ich kann mir nach gut einem Dutzend Gameplay-Videos immer noch nicht vorstellen, dass das über einen langen Zeitraum viel Spaß macht.

Geschrieben: 5. Aug 2016, 23:40 Im Allgemeine Videospieldiskussionen · zum Thema Was zockt Ihr grade? [Systemübergreifend] - Beitrag #1036088 · Antworten: 3794 · Aufrufe: 196006
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Heroes of Might & Magic V

Als großer Fan von Heroes of M&M II und III hab ich mir vor einigen Jahren mal die Gold Edition von Heroes V gekauft, aber nie wirklich weit gespielt. Jetzt hab ich die Kampagne mal nochmal angefangen und eines festgestellt: das müssen einige Jahre gewesen sein, als ich mir die Gold Edition gekauft habe! Das Spiel ist von 2006! Holy shit, wo ist die Zeit geblieben...?
Gefällt mir soweit jedenfalls super. Nach dem äußerst schlechten 4ten Teil scheint Teil 5 sich wieder mehr an Teil 3 zu orientieren. Mal sehen, vllt hol ich ja Teil 6 (2011) und Teil 7 (2015) auch noch nach.
Hab mich jetzt aber schonmal bisschen informiert, welche Fraktionen es bei Heroes 6 und 7 gibt und finde die Konstellationen irgendwie seltsam.
In Teil 5 gibt es 6 Fraktionen (Menschen, Magier, Waldelfen, Dämonen, Untote und Dunkelelfen) + 2 in den Addons (Zwerge und Orcs). In Teil 6 gibt es hingegen nur 5 Fraktionen + 1 im Addon. In Teil 7 sind es dann wieder 6 + scheinbar noch 1 im Addon. Gleiche Spielwelt, gleiche Entwickler meines Wissens nach. Warum baut man dann nicht die gleichen Fraktionen immer wieder ein und baut diese aus bzw. verändert immer ein bisschen was. Fraktionen, die im letzten Spiel noch Standard, waren dann im Nachfolger im Addon als großen Bonus zu bringen ist irgendwie seltsam.

Geschrieben: 2. Aug 2016, 12:55 Im Allgemeine Videospieldiskussionen · zum Thema Et voilà - gerade durchgespielt... - Beitrag #1035879 · Antworten: 3799 · Aufrufe: 230831
Zerathul


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Ich habe Half Life 1 nie gespielt, sondern nur Black Mesa zu dem Zeitpunkt, als es mit dem Beginn von Xen aufhörte. Aber ich habe zufällig auch vor kurzem ein Video gesehen, das alle Begegnungen mit dem G-Man zeigte und da wird ja schon klar, dass er auf jedenfall nicht nur Freemans Verbündeter ist, der ihn höflich frägt ob er helfen mag, sondern dass er Freeman mit dem Tod droht, wenn dieser ihm nicht hilft. Er stellt ihn ja vor die Wahl: entweder er "dient" ihm oder er wird einen Kampf kämpfen müssen, den er nicht gewinnen kann.
Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man in HL2 auf der Flucht vor dem G-Man ist. Man ist sein Werkzeug und tut das was ihm in die Hände spielt. Was ja aber in dem Fall nichts schlechtes ist, da es ja gleichzeitig der Befreiuung der Menschheit dient.
Ich bin dennoch der Überzeugung, dass es in HL3 zu einer Konfrontation zwischen Freeman und dem G-Man kommen wird.

Geschrieben: 1. Aug 2016, 22:22 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Yay! Yoshi hat Geburtstag :) - Beitrag #1035863 · Antworten: 18 · Aufrufe: 2405
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Geschrieben: 1. Aug 2016, 13:33 Im Download & Online · zum Thema Hyper Light Drifter - Beitrag #1035803 · Antworten: 42 · Aufrufe: 6367
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Ich habe Hyper Light Drifter schon in einer ziemlich krassen Phase meines Lebens gespielt und in der hat es bei mir durchaus eine ganz besondere Wirkung erzeugt. Eine ruhige melancholische Welt gepaart mit der Befriedigung sich durch Gegnerreihen zu schnetzeln. Das hat schon was. :-D

Für mich trifft auf Hyper Light Drifter halt irgendwie eine Bewertung zu, die ich mal im Zusammenhang mit Cave Story gelesen haben: "The best SNES game never made." Hyper Light Drifter strahlt dieses SNES-Flair aus und ist gleichzeitig aus audiovisueller Sicht schon einzigartig. Imo ist es das Gameplay aber auch. Streng genommen ist diese Kombination aus Sword & Gun Gameplay ja das Gameplay von Devil May Cry, Darksiders etc. nur in 2D transferiert. Nur dass man in 2D einen deutlich besseren Überblick über das Geschehen hat. Mir fällt jedenfalls kein anderes 2D-Spiel mit einem ähnlichen Gameplay ein. Wenn du eins kennst, gerne her damit, das würde ich gerne spielen. :-)

Geschrieben: 1. Aug 2016, 11:19 Im Download & Online · zum Thema Hyper Light Drifter - Beitrag #1035793 · Antworten: 42 · Aufrufe: 6367
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Das mit dem Erkundungsdrang ist dann in dem Fall Geschmackssache. Manche wollen genug Gearbits zusammenkriegen, um alle Fähigkeiten zu besitzen und genug Schlüssel und Module sammeln, um alles vom Spiel zu sehen, andere eben nicht. Aber in allen drei Fällen bekommt man ja auch was für das Erkunden der Welt. Neue Fähigkeiten und Gebiete sind definitiv ein besserer Anreiz als eine Platin-Trophäe oder ähnliches. Und deswegen könnte ich da keine Punkte abziehen, selbst wenn es mir persönlich jetzt keinen Spaß gemacht hätte danach zu suchen.

Und was die Notwendigkeit angeht sich weitere Powerups zu erspielen, ist das natürlich vom Skill des Spielers abhängig. Ich hab z.B. den Boss des westlichen Gebietes gemacht, ohne die Fähigkeit zu besitzen Geschosse mit dem Schwert zurückzuschlagen. Mit dieser Fähigkeit wäre er deutlich einfacher gewesen und ich hätte wahrscheinlich keine 10 Versuche gebraucht. Genauso gibt es sicherlich viele Spieler, die Probleme mit dem Endboss haben, wenn sie nicht alle 5 Medikits haben. In den Foren und auch in den Tests, die ich gelesen habe, empfanden eigentlich alle das Spiel als relativ schwierig. Wie ich ja auch schon schrieb: Kein Dark Souls, aber durchaus knackig. Und das ist ein Schwierigkeitsgrad wie er imo sein sollte. Herausfordernd, aber bringt nicht 90% der Spielerschaft regelmäßig zur Verzweiflung.

Das mit der Schrotflinte ist auch so ne Sache. Ich sehe es auch so, dass es die beste Waffe ist. Aber sie hat auf jedenfall nicht nur Vorteile. In manchen Situationen waren schnellere Schusswaffen mit größerer Reichweite die bessere Wahl. Die Railgun trifft zudem alle Gegner innerhalb einer Linie, was manchmal auch besser ist als die kegelförmige Streuung der Schrotflinte.

Btw weiß ich gar nicht, mit welchem Patch es jetzt auf den Konsolen erschienen ist. Nachdem ich es durchgespielt hatte, gab es beispielsweise für 1, 2 Wochen einen Patch, der das Spiel deutlich leichter gemacht hat. Wurde dann aber aufgrund des großen Protestes wieder zurückgepatcht. Genauso wurde die Schrotflinte auch irgendwann schwächer gemacht, weil sie eben zu stark war wenn man direkt vor dem Gegner steht. Ich hoffe und denke doch mal, dass auf den Konsolen jetzt auch der aktuelle PC-Patch standard ist.
Ein Koop-Modus befindet sich btw auch in der Testphase. Weiß nicht, ob das so gut zu Hyper Light Drifter passt.

Geschrieben: 31. Jul 2016, 09:25 Im Download & Online · zum Thema Hyper Light Drifter - Beitrag #1035745 · Antworten: 42 · Aufrufe: 6367
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Ich verzweifel langsam echt an den Leseskills des GUF.

Ich sehe außer darin, dass Kämpfen und Erkunden auch wichtige Bestandteile des Spiels sind keine Gemeinsamkeiten mit Zelda:

ZITAT
Rätsel wie in einem Zelda gibt es nicht, deswegen finde ich auch den Vergleich seitens der Entwickler nicht so ganz passend



Die Spielzeit kommt tatsächlich dadurch zustande, dass ich bereits während des Durchspielens sehr intensiv nach Gearbits etc gesucht habe. Nicht weil ich es gebraucht hätte, sondern weil ich Spaß daran hatte. Niemand braucht 100%, Platin-Trophäen usw. und trotzdem suchen sich manche nen Ast ab um wirklich alles zu finden. Ich hab z.B. allein im allerersten Gebiet in dem ich war einen "Dungeon" 3 mal durchlaufen, weil ich eine Tür nicht öffnen konnte und nach einem Weg gesucht habe es zu tun.
Dann gibt es ja nicht nur Gearbits, sondern auch noch Schlüssel und Module und mit letzteren kann man ja noch komplett neue Abschnitte freischalten.

Mich hat Hyper Light Drifter halt durchweg gut unterhalten. Ich find das Kampfsystem super schnell und flüssig, Optik und Soundtrack wie du schon sagst über alle Zweifel erhaben, der Schwierigkeitsgrad ist ideal...ich bewerte ein Spiel eben so, dass ich nicht Punkte vergebe, sondern Punkte für Mängel abziehe. Und ich sehe bei Hyper Light Drifter keine wirklichen Mängel. Wie gesagt: klar wäre es cool gewesen, wenn die alternativen Kostüme sich optisch mehr abheben würden oder man weitere Spezialwaffen als nur die Bombe kaufen könnte, aber das sind beides Kleinigkeiten, die imo keinen Punktabzug rechtfertigen bzw. höchstens zusammen 0,5 Punkte Abzug.

Kannst ja gerne mal die Mängel aufzählen, die du bei Hyper Light Drifter siehst. :-)

Geschrieben: 25. Jul 2016, 20:58 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Aktuelles Weltgeschehen - Beitrag #1035371 · Antworten: 4948 · Aufrufe: 181618
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Bei Rock am Ring waren meines Wissens nach Rucksäcke auf dem Festivalgelände verboten. Man durfte ja sogar zum trinken nur einen 1L Tetrapack mitbringen, der bei betreten des Geländes noch ungeöffnet war. Flaschen und Tetrapacks über einem Liter waren verboten. Da gings aber wohl mehr darum, dass die auch noch ordentlich verkaufen auf dem Gelände. Da wurde echt auch kontrolliert ohne Ende, aber was das Abtasten der Besucher anging, waren die Kontrollen von Tag zu Tag schlampiger. Am dritten Tag wurde ich so schnell abgetastet, dass es wahrscheinlich problemlos möglich gewesen wäre nen Sprengstoffgürtel reinzuschmuggeln.

Geschrieben: 25. Jul 2016, 09:35 Im Allgemeine Diskussionen · zum Thema Aktuelles Weltgeschehen - Beitrag #1035330 · Antworten: 4948 · Aufrufe: 181618
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Gestern Abend gab es ein Selbstmord-Attentat in Ansbach:

http://www.spiegel.de/panorama/bayern-expl...-a-1104496.html

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